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Webhosting Anbieter - Webspace mieten - Tipps und FAQ

 
 

FAQ


 


 

Webhosting Anbieter

Praktische Erfahrungen gibt es mit ALL-INKL, Hetzner, 1&1 und Strato. Das sind wohl auch die vier "Platzhirsche" in Deutschland - aus meiner Sicht zurecht. Alles sind Webhoster mit einem riesigen Erfahrungsschatz, großen Supportteams und viel Spielraum für Konfigurationen. Wenn ihr auch wissen wollt, welche Webhosting Pakete für euch in Frage kommen, lest weiter.

 

Webspace-must-have's


mySQL Datenbanken: Wenn ihr eine Webseite erstellen möchtet, wird in den meisten Fällen eine Datenbank ausreichen. Sicherheitshalber macht es aber ggf. auch Sinn, zwei oder drei mySQL Datenbanken zu haben. Die zusätzliche Datenbank könnte z.B. wichtig werden, wenn eine neue Homepage auf dem Webspace eingerichtet werden und die alte währenddessen auch lauf soll.

PHP: Die meisten Content Management System wie Wordpress, Joomla oder Magento basieren auf der Programmiersprache PHP. Das bietet auch jeder Webhoster an. Etwas tricky wird es bei den PHP Features bzw. der Config. In dieser können die Webhoster beliebige Beschränkungen machen, was sie zum Wohle ihrer Kunden meistens nicht tun. Es kann aber vorkommen, dass eine bestimmte Software eine bestimmte PHP Einstellung benötigt, die so vom Webhoster oder nicht angeboten wird, meistens aus Sicherheitsgründen. In dem Fall ist meistens aber ein Wechsel auf ein anderes Webhosting-Paket möglich oder man kann den Hoster bitten, die Funktion freizuschalten.

CMS: Wordpress etc. sollte automatisiert installiert werden können (spart Zeit).

SSL: Verschlüsselte Datenverbindungen, siehe Datenschutz. Dies am besten auch für die FTP Verbindungen (SFTP), was leider noch nicht in jedem Paket enthalten ist.


 

Homepage-Baukasten

Wer mehr in Richtung Homepage-Baukasten gehen will, kann sich mal WIX oder den 1und1 Homepage-Baukasten anschauen. So ein Baukasten ist zwar ein geschlossenes System bzw. hat einen begrenzten Funktionsumfang, aber dafür sind diese Funktionen ohne technisches KnowHow nutzbar. Sollte man mit einem Homepage Baukasten mal ans Limit kommen, muss eben zu einer anderen Lösung (i.d.R. Webspace mit CMS) gewechselt werden.

Man muss aber auch dazu sagen, dass eine Webseite mit einem Baukasten nicht in 5 Minuten erstellt ist. Am Anfang muss man, wie bei allen technischen Gerätschaften, erstmal die Gebrauchsanweisung studieren. Wer also schon Erfahrung mit einem Content Management System hat, sollte eher mit diesem weiterarbeiten.

 

Performance

Webhosting ist Shared-Hosting, d.h. man teilt sich einen Webserver mit hunderten oder tausenden anderen Webseiten-Betreibern. Wer mehr zahlt, bekommt logischerweise auch mehr Performance, also in erster Linie Ram und CPU Leistung. Festplatten-Speicher ist eher selten Mangelware.

Außerdem spielt das CMS und dessen Konfiguration, die installierten Plugins etc. eine Rolle. Beispielsweise benötigt ein Magento Onlineshop mehr Ressourcen als ein Wordpress Blog.

Welches Paket nun buchen ? Man kann sich heran tasten, d.h. erstmal ein kleines Paket mieten und dann testen, wie die Seite läuft. Läuft die Seite zu langsam, muss man erstmal die Fehlerquellen ausschließen (z.B. zu große Inhalte, langsame oder fehlerhafte PHP Scripte) und kann dann auch beim Webhoster nach einem Serverwechsel fragen bzw. das Problem generell ansprechen.

 

 

Lieber einen Rootserver mieten ?

Ein Root Server ist empfehlenswert, wenn alle anderen Webhosting-Produkte an ihre Grenzen kommen. Das kann bei Bild- oder Video lastigen und gleichzeitig hoch frequentierten Webseiten der Fall sein. Für größere und kommerzielle Projekte sind Root Server ein super Performance-Boost, kosten aber auch 50 € und mehr. Auch das erforderliche technische wissen in Sachen Linux, Firewalls und IT im allgemeinen ist nicht gerade in 2 Stunden recherchiert. Aber als Webseitennutzer freut man sich immer über schnelle Webseiten.

 

Datenschutz

Da Webseiten und Webhosting auch Fragen des Datenschutzes aufwerfen, sollte man sich als Webseiten-Verantwortlicher schon hinterfragen, ob die Daten bei einem 2 Mann Unternehmen für 99 Cent, im Ausland, oder bei einem deutschen Großunternehmen gespeichert werden sollen.

Aus technischer Sicht sollte auch berücksichtigt werden, dass die Verbindung zwischen Besucher und der Webseite verschlüsselt wird. Dies wird aktuell mit SSL (HTTPS) gemacht - so heißt das Feature bei den Webhostern auch in der Regel. SSL gibt es als kostenlose (Lets Encrypt) und kostenpflichtige Variante.
 
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